Hochwasserschutzprojekt Kleine Schliere in Alpnach schreitet voran

Das Vorprojekt für den Hochwasserschutz Kleine Schliere in Alpnach steht vor dem Abschluss und wird in Kürze beim Bundesamt für Umwelt (BAFU) zur Vorprüfung eingereicht. Am 16. Juni 2011 wurde das Projekt anlässlich der öffentlichen Informationsveranstaltung der Bevölkerung vorgestellt.

Bereits im Juni 2008 wurde die Alpnacher Bevölkerung von den damals zuständigen Fachpersonen und Planern der an einer öffentlichen Orientierungsversammlung über das Hochwasserschutzprojekt informiert. Dabei wurden auch Lösungsvorschläge für den Überlastfall präsentiert. Die im Rahmen dieser Veranstaltung geäusserten Bedenken und Anregungen der Bevölkerung wurden in der Folge bei der gründlichen Überarbeitung des Projekts mitberücksichtigt. Das Resultat ist das nun vorliegende Vorprojekt für den Hochwasserschutz Kleine Schliere. Es befindet sich zurzeit bei Kanton, Korporation, Armasuisse und bei der Einwohnergemeinde Alpnach in der Vernehmlassung. Als nächster Schritt wird das Vorprojekt beim Bund zur Vorprüfung eingereicht. Die Bauherrschaft ist überzeugt, auf dem richtigen Weg für ein genehmigungsfähiges Bau- und Auflageprojekt zu sein. Sobald das Vorprojekt vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) geprüft ist, können die Planungsarbeiten für das Bau- und Auflageprojekt an die Hand genommen werden.

Die Bevölkerung profitiert

An der öffentlichen Informationsveranstaltung vom 16. Juni 2011 informierten die zuständige Departementsvorsteherin der Einwohnergemeinde Alpnach Kathrin Dönni und der Gesamtprojektleiter Josef Berwert über das aktuelle Vorprojekt. Das Projekt beinhaltet die folgenden Massnahmen:

  • Schwemmholzrückhalt
  • Überlastfallmassnahmen von Chlewigen bis in den See
  • Massnahmen vom Chilcherlisammler bis in den See

Das Hochwasserschutzprojekt Kleine Melchaa muss für mehrere Generationen den Schutz der Bevölkerung gewährleisten. Wichtige Partner der Einwohnergemeinde Alpnach sind dabei die betroffenen Grundeigentümer, welche durch das Projekt zum Schutz der gesamten Bevölkerung betroffen sind. Mit ihnen wurden bereits Vororientierungsgespräche geführt. Das Ziel besteht darin, für alle Beteiligten eine gute und tragbare Lösung für das Hochwasserschutzproblem zu erreichen.

Nächste Projektschritte

Auf Basis des Bau- und Auflageprojektes werden voraussichtlich ab Mitte 2012 die eigentlichen Landverhandlungen mit schriftlichen Vereinbarungen durchgeführt. Nach Abschluss dieser Verhandlungen erfolgt die öffentliche Auflage des Hochwasserschutzkonzeptes mit allen Teilmassnahmen. Nach der Projektauflage und der Behandlung allfälliger Einsprachen kann das bereinigte Bau- und Auflageprojekt mit der Gesamtbewilligung des Kantons und dem Subventionsgesuch beim BAFU eingereicht werden. Sobald die Kreditgenehmigung des Bundes vorliegt, die Submission für Bauarbeiten erfolgt ist und die Ausführungsplanung gestartet ist, kann mit den Bauarbeiten begonnen werden.

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01.07.2011, 10:22 Uhr


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